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Buch

 

Das große Buch der Kräuter und Gewürze


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14 Einträge gefunden:

Arnika

Die Arnika (Arnica) stellt sich vor



Geschichte und Mythologie

Die Arnika trägt das wilde Wesen des Wolfes in sich und wird deshalb auch Wolfsblume genannt. Aus ihren Blüten blitzt die eingefangene Bergsonne und erinnert an die gelben Augen eines Wolfes. Im Spätsommer, wenn sich der Wind raschelnd in den Ähren verfängt, streifte der Kornwolf durch das Getreide.

Als mythologische Figur symbolisierte er in heidnischen Zeiten die Kraft des Feldes, den Geist des Kornes, und gab die Energie zum Reifen. Sobald er das Feld verließ, verdorrte das Korn. Damit der Kornwolf nicht schwand, steckten die Bauern Arnika um ihre Äcker. Als Wolfspflanze konnte sie den Kornwolf daran hindern, sein Feld zu verlassen.

Sobald das letzte Korn geschnitten war, entwischte er und schlüpfte in die letzte Garbe. Diese wurde von den Menschen häufig geschmückt und dann unter großem Jubel ins Dorf getragen.

Später im Christentum wurde die Arnika zu Johanni von den Bauern um die Felder gesteckt, um das Getreide vor dem Bilwisschnitter - dem Korndämon -zu schützen.

Die Arnika war der Freya geweiht und gehörte zu den wichtigsten Johanniskräutern. Sie durfte neben dem Johanniskraut und dem Farnkraut in keinem Sonnenwendritual fehlen.

Auch beim Wetterzauber spielte die Arnika eine Rolle und wurde zum Räuchern bei Gewitter benutzt:
"Steck Arnika an, steck Arnika an,
Damit sich das Wetter scheiden kann!"

Wirkstoffe und Verwendung

Die besondere Wirkung der Arnika kommt in ihren zahlreichen Volksnamen zum Ausdruck. So wird sie zum Beispiel Bergwohlverleih, Fallkraut, Kraftwurz und Stichkraut genannt.

Als wichtiges Wundkraut wirkt die Arnika mit ihrem ätherischen Öl wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend. Sie kann das Gewebe regenerieren und eignet sich zur Behandlung aller Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind. Bei Blutergüssen Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Faserrissen, Prellungen und Quetschungen wirkt sie entstauend und schmerzlindernd.

Die Arnika entspannt das Gewebe und macht es geschmeidig, damit ist sie bei der Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater nicht zu ersetzen. Die Arnikasalbe ist zur Venenpflege und zur Behandlung von entzündeten Venen wichtig.

Bei Entzündungen im Mund und Rachen regt das Gurgeln oder Spülen mit Arnika die Durchblutung an und steigert die Abwehrbereitschaft der Schleimhäute.

Rezept

Umschläge oder Einreibungen mit Arnika-Spiritus ist ein beliebtes Hausmittel in der Volkskunde. Für den Arnika-Spiritus werden frische Arnikablüten mit der gleichen Gewichtsmenge an 30%igem Alkohol aufgegossen und 14 Tage stehen gelassen. Anschließend wird der Ansatz zweimal durch ein engmaschiges Tuch gegossen. Zuletzt preßt man die Blüten kräftig aus und seiht die Flüssigkeit erneut ab.

Tip: Für eine Mundspülung gibt man einen ½ Teelöffel Arnika-Tinktur in ein Glas lauwarmes Wasser.

heilp.


(Quelle: http://www.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Bryophyllum
 

Bryophyllum



Beschreibung

Das auffälligste Zeichen dieser Pflanze gab ihr die vielen Beinamen: Wenn um einen Fenstersims viele kleinste Pflänzchen verstreut liegen, kann Bryophyllum nicht mehr fern sein. In ihren gezähnten Blattwinkeln sitzen wie Scharen von Kindern diese kleinen Brutknospen, Miniaturen der Mutterpflanze, die auf Erde gesetzt schnell Wurzeln bilden und zu eigenständigen Pflanzen heranwachsen. Blätter und Stängel der Pflanze sind grün, dicklich aufgetrieben und mit einer glänzenden Wachsschicht überzogen. Das ganze Gewebe ist ein großer Wasserspeicher, der durch die Wachsschicht vor Verdunstung geschützt wird. Trockenheit verträgt Bryophyllum deshalb sehr gut. Der ganze Stoffwechsel ist auf Trockenheit eingerichtet: So kann die Pflanze tagsüber, wenn es heiß ist, geradezu den Atem anhalten und sich so vor Verdunstung schützen. Erst nachts schöpft sie Atem, sammelt das Kohlendioxid in an Apfelsäure gebundener Form und betreibt dann am nächsten Tag damit Photosynthese. Dirunaler Säurerhythmus wird diese spezielle Art der Photosynthese benannt, die sich auch bei vielen Kakteen findet.

Zum Winter hin, wenn die Nächte länger als die Tage werden, kann Bryophyllum auch blühen: Zahlreiche hängende, weitgehend geschlossene Einzelblüten gehen langsam von einem grünen in einen blassvioletten Farbton über. Der verblühte Blütenstand wird auch von den kleinen Brutknospen überwuchert, als wollten sie beweisen, dass sie doch mehr zur Verbreitung der Pflanze beitragen, als die Samen.



Heimat
Tropen wie zum Beispiel Kalkutta oder vor allem die südafrikanische Insel Madagaskar


Inhaltsstoffe:
Verschiedene Pflanzensäuren wie zum Beispiel Isocitronensäure, Apfelsäure, freie Weinsäure, Bufadienolide, Alkaloide, Calciumoxalat, Flavonoide, Anthocyane, Gerbstoffe



Verwendung
In der Volksmedizin der tropischen Ländern wird Bryophyllum-Saft innerlich gegen Diarrhö und "allerlei Fieber" gegeben. Äußerlich wird eine Salbe aus dem ausgepressten Saft der Blätter, der mit Öl oder Sheabutter vermischt wird, bei Geschwüren, Abszessen, Verbrennungen oder schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Die Salbe wirkt blutstillend, entzündungshemmend und wundheilend.
Erst Rudolf Steiner führte 1923 Bryophyllum als Heilpflanze ein, die bei Hysterie verwendet wird.


Wissenswertes
Bryophyllum heißt übersetzt "wachsendes Blatt": bryein = wachsen, sprossen; phyllon = Blatt. Die ersten Exemplare der Tropenpflanze wurden um 1800 in die botanischen Gärten über England nach Europa eingeführt.
Johann Wolfgang von Goethe war dem nahverwandten Bryophyllum calycinum (Kalanchoe pinnata) "leidenschaftlich zugetan". Aus den Brutknospen zog sich Goethe selbst verschiedene Generationen der Pflanze. Er hatte Freude daran, Blätter zur Vermehrung an seine Freunde zu verschicken. Davon zeugt ein Brief vom April 1830 an Marianne von Willemer: "Sie erhielten in diesen Tagen ein kleines Paket, das Ihnen die angenehme Pflicht auflegt, im Andenken eines angeeigneten Freundes mit Pflanzenerziehung sich zu beschäftigen. Mögen diese fruchtbaren Blätter viele Wurzeln schlagen und, in reichlichen Keimen entfaltet, von der Freundin selbst auch vielleicht Freunden mitgeteilt, die Erinnerung an den Sendenden beleben und erhalten."
Kalanchoë daigremontiana wächst übrigens schneller und üppiger als Bryophyllum calycinum und wird deshalb bevorzugt für die Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt.


Bryophyllum bei Dr.Hauschka Kosmetik und bei WALA

Bryophyllum scheint ganz dem Embryonalen, Ungeformten verhaftet. Unbändig schießen die kleinen Brutknospen überall hervor, überwuchern gar den Blütenstand. Die ganze Kraft der Pflanze scheint sich in die vegetative Vervielfältigung zu ergießen, bändigt sich nicht für ausgestaltetere Formen wie Blüten und Samen. Dieses Bild findet seine Entsprechung in einem Seelenzustand, der sich im hysterischen Krankheitsbild ausdrückt: Der Mensch spaltet sich früh ab, seine Willens- und Phantasiekräfte verselbständigen sich, werden nicht beherrscht und verfeinert. Bryophyllum wird wegen dieser Entsprechung in der Anthroposophischen Medizin als innerliches Arzneimittel bei hysterischen Erscheinungsbildern verwendet.


In der Dr.Hauschka Handcreme findet das wasserreiche Bryophyllum nicht nur als Feuchtigkeitsspender seinen Platz, sondern auch wegen seiner wundheilenden, erfrischenden, blutstillenden, zusammenziehenden (adstringierend) und entzündungshemmenden Eigenschaften.




heilp.

(Quelle: http://www.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Desha
Desha = Herkunft der Lebensmittel
Eines der 8 acht Prinzipien, die Ayurveda bei der Zusammenstellung des Speiseplans berücksichtigt. ayu.
Weitere Informationen unter: Ruta , Upayoktrin, Kala, Desha, Rashi, Samyoga, Karana, Pakriti
Eisenhut
 

Der blaue Eisenhut stellt sich vor



Beschreibung
So schön und so giftig: Wer Kinder hat, verbannt dieses eindruckvollste der Hahnenfußgewächse aus seinem Garten und trauert ihm nach. Die tiefblauen, helmartigen Blüten des Eisenhutes haben ihren Aussichtsplatz im ährenartigen Blütenstand auf 1,20 bis 1,50 m hohen Stängeln und leuchten weithin sichtbar von Juni bis September. Venuswagen heißt die Pflanze auch wegen der bizarren Form dieser großen Blüten, die sich erst durch umgebildete Kronblätter zu ihrer beeindruckenden Größe aufblähen. Unter ihnen verborgen finden sich die eigentlichen, recht kleinen und unscheinbaren Blütenblätter. Nur die großen Hummeln vermögen von unten in diese geräumigen Blütengebilde zu gelangen. Nektardiebe beißen sie einfach von außen an. Nicht minder schön sind die großen, filigran geschlitzten Blätter. Die Wurzel ist rübenartig und bildet im Laufe des Jahres eine neue Knolle, während die vorjährige im Winter abstirbt.

Heimat
Der geschützte Eisenhut liebt es feucht, licht und nährstoffreich. In den Gebirgen Mitteleuropas, im Norden bis Schweden und Norwegen, in Asien (Sibirien, Himalaja) und Nordamerika wächst er mit Vorliebe auf feuchten alpinen Wiesen (Almen), wo er die Füße im kühlen Wasser badet, während der Kopf die sengende Hitze einfängt.

Inhaltsstoffe
Aconitin und andere Alkaloide.
Vorsicht: Der Eisenhut gehört zu den giftigsten Pflanzen, die bei uns vorkommen. Er darf deshalb in konzentrierten Zubereitungen niemals ohne ärztlichen Rat angewendet werden. Kinder müssen vor ihm gewarnt werden. Es soll schon zu Vergiftungen allein dadurch gekommen sein, dass ein Kind eine Knolle längere Zeit in der feuchten Hand hielt!


Verwendung
Eisenhut wirkt in potenzierter Form über das Nervensystem auf fast den gesamten Organismus. Vorrangig ist die schmerzlindernde Wirkung bei Neuralgien, Ischias und Gicht. Zusätzlich wirkt er gegen Fieber und hilft bei Erkältungskrankheiten (besonders Schnupfen und Bronchialkatarrh), auch vorbeugend. In der Homöopathie setzt man den Eisenhut auch bei gewissen Herzleiden ein. Als Hausmittel fand er nur zögerlich Verwendung, sicherlich wegen seiner Giftigkeit. Plinius berichtete lediglich über seine Anwendung bei Augenleiden. Erst nach dem Mittelalter wurde er neben den genannten Leiden auch gegen Schlaflosigkeit sowie Entzündungen im Verdauungstrakt eingesetzt.
Nochmals soll davor gewarnt werden, den Eisenhut in konzentrierten Zubereitungen selbst anzuwenden. Es besteht wegen seiner Giftigkeit akute Lebensgefahr! Nur in den Händen eines Arztes ist er ein hochpotentes und nützliches Arzneimittel.

Vergiftungserscheinungen
Schon wenige Minuten nach dem Verzehr von Pflanzenteilen macht sich ein Brennen im Mund und Kribbeln am ganzen Körper bemerkbar. Gleichzeitig kommt es zu Schweißausbrüchen, die von Frösteln und starkem Kältegefühl abgelöst werden. Hinzu kommen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und starker Speichelfluss. Schließlich sterben die Gliedmaßen ab, die Atmung verflacht und wird langsam. Schon nach 20 Minuten kann durch Kollaps der Tod eintreten!

Bei Vergiftung müssen sofort Arzt und Krankenhaus benachrichtigt werden. Über die verschiedenen Informationszentralen gegen Vergiftungen erhalten Sie innerhalb eines kostenlosen 24-Stunden-Services professionellen Rat. Eine Liste deutscher Vergiftungszentralen finden Sie im Internet unter http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/gizlist.html.

Wissenswertes
Der wissenschaftliche Name Aconitum wurde im alten Griechenland bei Dichtern wie Ovid als Kollektivname für starke Gifte verwendet. Vom lateinischen nápus = Rübe stammt die Bezeichnung napellus, was sich also auf die rübenartig verdickte Wurzel bezieht. Das Synonym Wolfskraut rührt wohl von der Aussage her, dass der Eisenhut selbst Wölfe töte.

Die griechische Mythologie weiß zu berichten, weshalb der Eisenhut solch starke Giftigkeit besitzt. Herkules soll Schuld sein, neben Orpheus der einzige Bezwinger des Höllenhundes Cerberus, Wächter der Unterwelt. Die Wut gegen Herkules übertrug sich auf den vom überwältigten Cerberus gestreiften Eisenhut. Die griechische Zauberin Medea bediente sich des Eisenhutes, um Rache an ihrem untreu gewordenen Ehemann Jason zu nehmen, indem sie versuchte, damit seinen Sohn Theseus zu töten.

Im Altertum wurde der Eisenhut hauptsächlich seiner Giftwirkung wegen verwendet. Mit ihm vergiftete Pfeil- und Speerspitzen sowie Schwerter waren eine tödliche Waffe. Weiterhin diente es zum Abfaulen von Fleischteilen. Im Jahre 117 n.Chr. wurde in Rom dann im Zuge der ersten Gesetze gegen Giftmischerei das Pflanzen von Eisenhut in Gärten verboten.

Im Mittelalter wurde der Eisenhut lediglich zum Töten von Läusen empfohlen. Ansonsten rückte er wegen der Vergiftungsfälle ins Interesse: Makaber lesen sich die Berichte der von Papst und Kaiser genehmigten Versuche an zum Tode verurteilten Verbrechern, ein Gegengift zu finden.

Aus dem Russischen stammt die Legende, dass sich Luzifer unter einem Eisenhut versteckte, als er aus dem Himmel vertrieben wurde. Der Erzengel Gabriel soll ihn dort aber aufgespürt und die Pflanze mit einem Blitz durchschossen haben, so dass Luzifer weglief.

Der Eisenhut bei WALA
So majestätisch er ist, so starr mutet der Eisenhut auch an. Es vermag so zu scheinen, als hätten sich die Gnome mit ihm einen Ausflugsort ins Luftige gebaut, als säßen sie, maskiert mit blauen Helmen, auf der Spitze der Pflanze und gönnten den Feuerwesen nicht den freien Zugang zum süßen Nektar der Blüten. Nur die ihnen verwandte Erdhummel darf sich an der reichen Süße laben. So hat die ganze Pflanze, zusammen mit der verdickten Wurzel, etwas stark Erdverbundenes. Es liegt deshalb nahe, sie als Arzneimittel bei schmerzhaft-entzündlichen Prozessen des Nerven-Sinnes-Systems zu verwenden, wobei damit der Schmerz behandelt wird, der von Unruhe und Angst begleitet ist. In WALA Arzneimitteln aufbereitet findet sich der Eisenhut zum Beispiel im WALA Aconit-Nervenöl oder Aconitum comp., Ohrentropfen.

WALA Aconit-Nervenöl
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis:
Anregung des Wärmeorganismus und Integration von Stoffwechselprozessen bei schmerzhaften entzündlichen Erkrankungen, die vom Nerven-Sinnes-System ausgehen, z.B. Neuralgien, rheumatische Gelenkerkrankungen.

Aconitum comp., Ohrentropfen
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis:
Anregung des Wärmeorganismus und Integration von Stoffwechselprozessen bei schmerzhaft entzündlichen Erkrankungen, die vom Nerven-Sinnes-System ausgehen, z.B. Ohrenschmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Quelle: Dr.Hauschka


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Heilpilze

Positive Erfahrungen mit Heilpilzen

Wissenschaftliche Studien beweisen: Heilpilze stärken das Immunsystem, regulieren Cholesterin und Blutzucker sowie hemmen das Tumorwachstum u.v.m.

Heilpilze haben in der Heilkunde seit Urzeiten einen festen Platz. Ihre Wirksamkeit zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Gesundheit ist durch Jahrhunderte lange Erfahrungen belegt.
Besonders die traditionelle Chinesische Medizin und die Japanische Heilkunde bieten ein großes Reservoir an natürlichen Behandlungsmethoden und kommen mit ihrer ganzheitlichen Betrachtungsweise den Bedürfnissen der Patienten sehr viel näher als die Schulmedizin, die nur Symptome bekämpft und den kranken Körperteil oder das kranke Organ isoliert behandelt.
Prof. Dr. Lelley, ein bekannter deutscher Mykologe, prägte den Ausdruck Mykotherapie, der heute für die Heilbehandlung mit Pilzen und pilzlichen Substanzen verwendet wird.

Ein Auszug an heilenden Pilzen:

Shii-take
Der Shii-take ist ein Weißfäulepilz, der ausschließlich auf abgestorbenem Holz v. a. von Eichen, Buchen und Kastanien lebt. Er wird auch als König der Pilze bezeichnet.
In China und Japan wird er seit 2000 Jahren als hervorragendes Heilmittel geschätzt. Seit Anfang der 70er Jahre ist der Shii-take zunehmend bei uns und in Nordamerika sehr beliebt. Der Shii-take besitzt einen hell- bis dunkelbraunen Hut mit 5-12 cm Durchmesser. Seine Lamellen sind weiß oder zartgelb und das Fleisch ist weiß und fest.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Arteriosklerose:
    • senkt LDL Cholesterin
    • senkt Triglyceride
    • erhöht HDL
    • senkt Harnsäurespiegel

  • Bluthochdruck
  • Gicht
  • Arthritis
  • Migräne
  • Rheuma
  • Chronischem Müdigkeitssyndrom
  • Leberzirrhose
  • Hepatitis B
  • Magengschwür
  • Diabetes mellitus
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen und Tumorerkrankungen
Shii-take enthält besondere Bioenergie und Vitamine, die das Bindegewebe festigen und dessen Selbstheilungskräfte aktivieren.

Glänzender Lackporling
Das Fleisch des Reishi ist holzartig und deshalb für den Verzehr ungeeignet. Doch durch die bemerkenswerten Heilwirkungen hat dieser Pilz in der asiatischen Volksheilkunde eine überragende Bedeutung erlangt.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Asthma
  • Allergien
  • z.B. bei Herzrythmusstörungen (als Herzstärkungsmittel)
  • chronischer Tracheitis (Luftröhrenentzündung)
  • Bronchialasthma
  • Leukozytopenie
  • Vermehrung der weißen Blutkörperchen
  • Leberschutz
  • Regulierung der Blutfettwerte
  • Nervenschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • Krankheiten von Magen und Zwölffingerdarm
  • Verdauungsstörungen
Igelstachelbart
Dieser ist ein Speisepilz, der in China und Japan weit verbreitet ist. Wegen seines Wohlgeschmacks und seiner Heilwirkungen ist er nun auch bei uns ein Renner unter den Speisepilzen geworden.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Speiseröhren-, Magen- und Dickdarmkrebs
  • Magengeschwüren
  • Magen- und Darmentzündungen
  • Nervenerkrankungen
Interessanterweise wird vereinzelt auch von einer stimmungsaufhellenden Wirkung berichtet.

Schopftintling
Er ist ernährungsphysiologisch von seinen Inhaltsstoffen her ein sehr interessanter Pilz. Neben dem Austernpilz ist er einer der wenigen Pilze, die Vitamin C enthalten.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Diabetes mellitus Typ I und Typ II (Blutzuckersenkung)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Hämorrhoiden
  • bösartigen Bindegewebsgeschwülsten
  • Hemmung des Ehrlichschen Karzinoms
Eichhase
Ein 2000 Jahre alter Pilz der bis zum heutigen Tage seine Bedeutung als Heilmittel nicht verloren hat.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Ödemen
  • schlechter Hautstruktur
  • Herzschwäche
  • Sarkomen
  • Lungenkrebs
  • Leukämie
  • diastolischem Blutdruckwert
Judasohr
Ist 3-10 cm breit, rotbraun, ohrenförmig hochgezogen und von gallertartiger Konsistenz. Sie kommen ganzjährig vor und schmecken unauffällig.

Erzielt positive Wirkung bei/zur:
  • Entzündungen von Haut und Schleimhäuten
  • Hemmung der Blutgerinnung
  • Regulierung des Blutfettspiegels
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Hautkrebs



Kapuzinenkresse
 

Die Kapuzinerkresse stellt sich vor



Beschreibung
Eine wahre Freude ist die üppig wachsende Kapuzinerkresse für alle Gartenfreunde. Zuverlässig und schnell wächst sie weitverzweigt in saftigem Grün kahle Flächen und ganze Balkongeländer zu und beschenkt den Betrachter von Mai bis zu den ersten Frösten im Herbst mit einer Fülle großer gelber bis orangeroter Blüten, die ein langer Sporn ziert. Nach der Blüte senkt sich der fruchtbildende Stengel zur Erde und verbirgt die reifenden Samen an kühlem, feuchtem Ort. Auch die Blätter sind äußerst dekorativ mit ihrer runden, an Schwimmblätter erinnernden Form, in deren Mitte sich Wassertropfen wie kostbare Perlen sammeln. Sie sitzen mittig auf den Blattstielen und sondern in kühlen Nächten aus an ihren Rändern sitzenden Drüsen (Hydathoden) Wasser ab. Die ganze Pflanze ist saftig und weich, ohne verholzte Strukturen, und wächst deshalb niederliegend auf dem Boden oder hängend an Geländern. Nur mithilfe von Zäunen oder Hecken kann sie sich aufrichten. Diese Weichheit und Saftigkeit macht sie aber auch so anfällig gegen Frost, der sie gleich fast völlig in sich zusammenfallen läßt.

In ihrer Heimat, den Anden, wächst die wasserliebende Kapuzinerkresse natürlicherweise in der Nähe von Rinnsalen an den Berghängen.

Heimat
Chile und Peru

Inhaltsstoffe
Benzylsenföl


Verwendung
In ihrer Heimat ist das Wissen um die Heilwirkung der Kapuzinerkresse schon sehr alt. Dort verwendet man bis zum heutigen Tag die frischen Blätter zur Behandlung von Verletzungen jeglicher Art, besonders von entzündeten Wunden. Diese Verwendungsmöglichkeit beruht unter anderem auf der antibiotischen Wirkung des Benzylsenföls, das gegen Viren, Bakterien und Sprosspilze wirkt, zudem die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt. Deshalb wird die Kapzinerkresse bei uns auch gegen Infektionskrankheiten im Bereich der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Atemwege sowie zur Aktivierung der Immunabwehr eingesetzt. In der Volksmedizin finden sich die frischen Blätter in einem blutreinigenden Frühlingssalat oder auch, wie in Peru, als kühlende Wundauflage.

Nebenwirkungen
Zuviel des Guten ist selten bekömmlich. So muss man auch beim Verzehr der frischen Blätter aufpassen, da ein maßloser Genuss Reizerscheinungen im Magen- und Darmbereich sowie an den Nieren verursachen kann. Beim Einsatz von exakt dosierten Arzneimittelpräparaten sind diese Nebenwirkungen nicht zu befürchten. Allerdings sei auf die verminderte Alkoholtoleranz hingewiesen.


Wissenswertes
Sowohl deutscher als auch lateinischer Name der Kapuzinerkresse beschreiben ihr Aussehen und Wesen: Der Blütensporn verlieh ihr den Namensteil Kapuziner, da der Sporn einer Mönchskapuze ähnelt. Die Bezeichnung Kresse hingegen bezieht sich auf das lateinische crescere = wachsen:
Bekanntlich wächst Kresse ja sehr schnell. Der lateinische Artname wiederum leitet sich von lateinisch tropaeum ab, was soviel bedeutet wie gestutzer, mit Waffen behängter Baum. Sieht man die Blätter als Schilde und die Blüten als Helme, lässt sich diese Bezeichnung verstehen.


Die Kapuzinerkresse wurde erst 1684 nach Europa eingeführt und lange Zeit lediglich als Zierpflanze verwendet, dann zur Blutreinigung in Frühjahrsalaten ergänzt. Die unreifen Knospen und Samen lassen sich übrigens in Essig einlegen und als Kapernersatz verwenden.

In ihrer Heimat wird die Kapuzinerkresse von Kolibris bestäubt, die ihren Schnabel tief in den Blütensporn tauchen, um an den süßen und zugleich leicht scharfen Nektar zu gelangen.


Die Kapuzinerkresse bei Dr.Hauschka Kosmetik und bei WALA
Die Kapuzinerkresse scheint in sich unvereinbare Gegensätze zu verbinden. Die saftigen Blätter sind ganz erdverbunden und starker Ausdruck des wässrigen Elements. Dem setzen sich wie kleine Feuerkrönchen die Blüten auf, die, fast wie kleine Gespielinnen der Kolibris, auch etwas Vogelhaftes, Luftiges innehaben. Wasser und Feuer vereint die Kapuzinerkresse tiefergehend in sich verborgen, sind doch alle Zellen gefüllt mit einer wasserlöslichen Form des sulfurischen, feurigen Benzylsenföls, als auch außer sich, wächst sie doch ursprünglich in einem tropischen, heißen Land, dort aber immer in der Nähe von Wasserläufen.

Die Kapuzinerkresse wirkt innerlich angewandt hauptsächlich auf Lunge, Niere und Blase, Organe, die sich in besonders intensiver Weise mit dem Zusammenspiel von Luft und Wasser auseinanderzusetzen haben. Hier scheint sie mit ihrem formschön gelebten Zusammenklang der Gegensätze regulierend eingreifen zu können. Genauso hilft sie der aknegeplagten Haut, bei der sowohl eine Überproduktion der Talgdrüsen als überschießende, feurige Reaktion als auch eine Verhärtung und Verstopfung der Poren als entgegengesetzte Reaktion zu diesem belastenden Hautbild führen. Die Kapuzinerkresse hat es gelernt, das feurige Element zu bändigen und hilft mit diesem Wissen der Haut, sich wieder zu regulieren.

Diese regulierende Kraft hilft der Problemhaut in den Dr.Hauschka Präparaten Gesichtsdampfbad, Gesichtstonikum Spezial und Gesichtsmaske sowie in den WALA Akne-Präparaten. Auch die Kopfhaut wird sanft reguliert mit der Dr.Hauschka Kräuterspülung.


Quelle: Dr.Hauschka


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Laserakupunktur
Hier werden die Reize nicht durch Nadeln, sondern durch das hoch konzentrierte Licht eines Lasers gesetzt. Obwohl Akupunktur, Elektroakupunktur und Laserakupunktur sich in einigen Punkten ihrer Anwendung und Auswirkung unterscheiden, beruhen sie doch alle auf dem Prinzip der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und sind deshalb mit anderen naturheilkundlichen Verfahren zu kombinieren und als Medikamente einsparende Therapie einzusetzen. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Akupunktur, Elektroakupunktur
Mistel
 

Die Mistel stellt sich vor



Beschreibung
Pflanze oder nicht? Das vermag sich manch einer fragen, der verwundert in den Baumwipfeln die nestartigen Krönchen einer Mistel entdeckt. Besonders im Spätherbst und Winter fallen diese immergrünen Halbschmarotzer im kahlen Geäst von vorzugsweise Nadelhölzern und weichholzigen Laubbäumen auf. Jetzt sind auch die milchig weißen Beeren zwischen den lanzettlichen, ledrigen Blättern reif, die die Blüte des Vorjahres im März bis April hervorbrachte. Misteln sind zweihäusig. Es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Die Samen der weiblichen Pflanze werden durch Vögel verbreitet. Keimt ein auf einem Baum gelandeter Same, bildet sich zuerst eine Haftscheibe (Haustorium). Nach mehreren Monaten wachsen die sogenannten Senker in den Baum hinein, bis sie dessen Leitsystem (quasi das Ernährungssystem) erreichen. Die so fest verankerte Mistel kann zu einem Busch von über einem Meter Durchmesser anwachsen. Die Anzahl der Verzweigungen verrät das Alter der Mistel: Jede Abzweigung steht für ein Jahr Wachstum.

Heimat
Misteln sind von Portugal bis zum Iran und von Skandinavien bis Sizilien verbreitet.

Inhaltsstoffe
Viscotoxine, Lektine, Flavonoide, biogene Amine, Schleimstoffe

Verwendung
In der klassischen Heilpflanzenkunde wird die Mistel zur Unterstützung der Therapie gegen Bluthochdruck und bei Arthrosen eingesetzt. Zusammen mit Weißdorn wird sie zur Stärkung des "müden", geschwächten Herzens verwendet. Auch bei Schwindelanfällen, epileptischen Zuständen und in der Krebstherapie findet sie ihre Verwendung.

Wissenswertes
Bis in das fünfte vorchristliche Jahrhundert läßt sich die medizinische Verwendung der Mistel zurückverfolgen. Plinius berichtete im ersten Jahrhundert nach Christus vom Einsatz der Mistel gegen Fallsucht und Schwindelanfälle. Dieses Wissen wurde von Hieronymus Bock (1498-1554) sowie P.A. Matthiolus (1501-1577) weitertradiert und ergänzt durch die Anwendung von Mistelsalbe bei Geschwüren und eitrigen Wunden. Pfarrer Kneipp stillte mit der Mistel Blutflüsse und behandelte Störungen im Blutumlauf.

In den alten Mythen wurde die Mistel wie ein Heiligtum verehrt. Wer in ihrem Besitz war, konnte Schmerzen lindern, Kranke heilen, Schätze aufspüren, und dem wurden alle Wünsche erfüllt. So wundert es nicht, daß in alten Darstellungen Mistelzweige in der Hand von Göttern, Medizinmännern, Priestern, Feldherren und Königen zu finden sind. Kaum verwunderlich erscheint dieses besondere Ansehen der Mistel, ist es doch in unseren Breiten gar zu befremdlich, wie sie in den Baumwipfeln thront. Früher dachte man, die Götter hätten den Mistelsamen über die Bäume verstreut.

Die Druidenpriester der Kelten zogen im Winter bei zunehmenden Mond aus in den Wald zu den misteltragenden Eichen, um dort ihr Gebet und Opfer zu verrichten. In weiße Gewänder gehüllt stiegen sie in die mächtigen Kronen und schnitten mit goldenen Sicheln die Mistelzweige, die von Helfern mit weißen Tüchern aufgefangen wurden. Nie durfte die Mistel die Erde berühren.

Im nordischen Baldur-Mythos wird die Mistel zur tödlichen Waffe. Baldur, Lieblingssohn der Götter und Menschen, träumt, daß ihm ein Unglück widerfährt. Seine Mutter Freya will diesen Traum abwenden, indem sie von allen Wesen den Schwur erbittet, ihrem Sohn kein Leid zuzufügen. Daß alle den Schwur ablegen, wird in einem großen Fest gefeiert, während dem jeder fröhlich Baldur bewirft, um zu beweisen, daß diesen nichts mehr verwunden kann. Nur Loki, Baldurs Bruder, ist von Neid gepackt und befragt verkleidet Freya, ob wirklich alle Wesen den Schwur abgelegt haben. Sie erwidert, daß nur ein Wesen ihr zu jung für den Schwur erschien: die Mistel. Daraufhin entschwindet Loki, eine Mistel zu suchen. Mit der Pflanze kommt er auf das Fest zurück und gesellt sich zum blinden Hödur. Er überredet ihn, ebenfalls Baldur zu bewerfen und drückt ihm dafür die Mistel in die Hand. Gelenkt von Loki wirft Hödur die Mistel und trifft Baldur tödlich.

Heute noch übliche Bräuche um die Mistel sind meist auf frühere Verehrungen zurückzuführen. Aus England stammt der Brauch, in der Weihnachtszeit einen Mistelzweig über die Türe zu hängen. Jede Dame, die sich unter dieser Türe befindet, darf geküßt werden.

Als altes Fruchtbarkeitssymbol ist die Mistel in vielen Ländern zu finden, zum Beispiel in Frankreich und selbst in Japan. In manchen Gegenden der Schweiz trägt die Braut am Hochzeitstag Mistelzweige mit im Kranz.

Sogar Feuer und Blitzeinschlag soll die Mistel erfolgreich abwehren und selbst Feuersbrünste löschen können.

Die Kirche bediente sich der Mistel gegen Besessenheit und schnitzte aus diesem Grund Rosenkränze und Kruzifixe aus ihrem Holz.

Der Name "Mistel" ist übrigens wahrscheinlich von "Mist" abgeleitet, da die Samen durch Vogelmist verbreitet werden.

Die Mistel bei WALA und Dr.Hauschka
Pflanzen entwickeln sich in Polaritäten wie Licht und Dunkel, Leichte und Schwere, Bewegung und Ruhe. Der grüne, nach oben strebende Sproß zeigt seine Beziehung zu Licht, Leichte und Bewegung. Die Wurzel dagegen wendet sich dem Dunkeln, Schweren, der Ruhe zu. Der Mistel scheinen diese Polaritäten zu fehlen, hat sie doch weder einen nach oben strebenden Sproß noch eine ins Erdreich wachsende Wurzel. Kugelig, in Blatt und Krone wenig differenziert, ständig grün und wenig verholzt, geradezu embryonal scheint ihr Wachstum gehemmt, in sich zu verharren. Vielleicht deshalb nannte Goethe die Mistel "das Kind unter den Pflanzen". Doch auch die Mistel lebt in Polaritäten, die bei ihr im Innern wirken in Form ihrer Inhaltsstoffe Viscotoxin und Mistellektin:

- Viscotoxine wirken schnell, lösen Zellmembranen auf, helfen der Mistel, sich auszudehnen, zu wachsen. Der aufstrebende Sproßbildungsprozeß wird hier offenbar.

- Mistellektin dagegen wirkt langsam, dringt ins Innere des Zellstoffwechsels vor und hemmt diesen. Der Wurzelbildungssprozeß, das Zur-Ruhe-Kommen zeigt sich hier.

Auch in den Jahreszeiten spiegeln sich diese Polaritäten wider, ist doch das "lichte" Viscotoxin vermehrt im Sommer, das "dunkle" Mistellektin vermehrt im Winter in der Mistel zu finden. Die Mistel wird für Präparate zur Krebstherapie deshalb zweimal im Jahr geerntet: einmal im Juni und einmal im Dezember. Die aus den beiden Mistelernten gewonnenen Säfte werde unterschiedlich weiterverarbeitet, wobei jeweils die gegenteilige Polarität verstärkt wird: Der Wintersaft wird aus dem Zentrum in die Leichte geschleudert, den Sommersaft läßt man tropfenweise in die Schwere, in das Zentrum des Wintersaftwirbels fallen. Beide Säfte gemischt ergeben ein Arzneimittel, daß dem Patienten hilft, innere Ungleichgewichte wieder zu ordnen und so wieder eine Kraft aus der eigenen Mitte heraus zu gewinnen.

WALA-Mistelpräparate kommen zum Beispiel zum Einsatz bei der Nachbehandlung von Strahlenschäden, begleitend bei Krebserkrankungen, bei Arthrosis deformans, chronischer Polyarthritis, Hypertonie, Altersherz sowie der Nachbehandlung von Apoplexien.

WALA-Arzneimittel können Sie über jede Apotheke beziehen.

Quelle: Dr.Hauschka


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
MRT (Multicom)
Der Mensch braucht Luft, Nahrung und Bewegung zum Überleben ebenso wie ein dichtes Netz steuernder Signale aus seiner Umwelt. Hierzu gehören das Erdmagnetfeld, Licht und Farben sowie kosmische Einflüsse. Durch Umweltverschmutzung wie Radar, Mikrowellen und Funk ist dieses System bei vielen aus dem Gleichgewicht geraten. Im Multicom-Gerät werden deshalb verschiedene Schwingungen von Farben, Tönen, Edelsteinen und Metallen vereint und zur Therapie eingesetzt. Mikroromagnetfeldimpulse übertragen die Schwingungen elektromagnetisch über Hautelektroden, durch einen Softlaser auf Akupunkturpunkte oder als Vibrationen direkt auf das Gewebe. Die übertragenen Informationen werden im Körperwasser gespeichert und so die körpereigenen Selbstheilungs- und Abwehrkräfte angeregt. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)


Phytotherapie
Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gehört mit zu den ältesten Medizinlehren. Bereits um 350 v. Chr. entstand das erste umfassende Heilpflanzenwerk bei den Griechen. Auch Paracelsus (1493-1541) war herausragender Vertreter dieser Richtung. Schwere Rückschläge dann im Mittelalter: Viele Pflanzenkundige galten als Hexer und Hexen, wurden von der Kirche verfemt - und häufig auf dem Scheiterhaufen verbrannt. In unserem Jahrhundert verlor die Pflanzenheilkunde in den 30er Jahren wieder an Boden: die pharmazeutische Industrie entwickelte unendlich viele starke und vor allem schnell wirksame chemische Mittel. Heute hat die Phytotherapie wieder mehr Zulauf. Allein die immensen Verbrauchsmengen der Kamille in Deutschland sprechen Bände: Vor dem Krieg 80 Tonnen, 1971 bereits 1300 Tonnen und jetzt liegt der Verbrauch bei ca. 3000 Tonnen pro Jahr. In der Phytotherapie unterteilt man die Pflanzen in drei Arten je nach ihrer Wirksamkeit: die (milden) Mite-Pflanzen, die (starken) Forte-Pflanzen und eine große Zahl von dazwischen liegenden Kräutern und Gewächsen. Die Therapie mit Heilpflanzen - egal ob z.B. mit Frischpflanze, Volldroge oder isolierter Reinsubstanz - kommt für alle Gebiete der Heilkunde in Frage. Weit verbreitet, aber dennoch falsch, ist die Ansicht, daß es bei den Heilpflanzen keine unerwünschten Nebenwirkungen gibt: So kann beispielsweise roher Kartoffelsaft (atropinartige) Wirkungen erzeugen, wie Erweiterung der Pupillen mit Sehstörungen. Deshalb ist vor einem unsachgemäßen Gebrauch von Heilpflanzen dringend zu warnen. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)



 

 
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