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Das große Buch der Kräuter und Gewürze


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Akupunktur
Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine in mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Setzen von Nadeln in spezifische Punkte Gesundheit erhält oder wiederherstellt. Durch die Nadelung oder Erwärmung dieser Punkte wird der Organismus gezielt stimuliert, sich selbst wieder in Balance zu bringen: Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Traditionell versteht man unter der Akupunktur die Regelung der Lebensenergie,die in China "Qi" (sprich: Tschi) genannt wird. Dieses Fliessystem ist ein energetisches Netzwerk vonKanälen, das nicht nur die Akupunkturpunkte sondern über innere Verläufe auch die Organemiteinander verbindet und beeinflußt. Der Akupukteur wird nicht allein nach den Details der akutenBeschwerden fragen, sondern auch eine komplette Anamnese über vergangene Krankheiten, auffälligeFamilienerkrankungen und das allgemeine Wohlbefinden etc. erstellen. Die ausführliche Untersuchungwird durch die genaue Beobachtung von Hautfarbe, Gesicht und Körpermerkmalen abgerundet. Hinzu kommt die Puls- und Zungendiagnose, um ein exaktes Bild von der Krankheit im ganzen Organismus zu bekommen. Die Akupunkturbehandlung besteht aus dem Einsetzen (selten schmerzhaft) von sehr feinen Nadeln (0,25 mm) in wenige, ausgewählte Punkte, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht auszugleichen. Die Anzahl der Nadeln kann zwischen zwei und 15 liegen. Sie werden 20 bis 30 Minuten lang im Körper belassen, bei Kindern eine bis 20 Minuten. Zwar ist die Akupunktur durchaus zu Recht durch die Behandlung von Nikotinsucht oder extrem schmerzhafter Zustände bekannt geworden, aber ihre Möglichkeiten sind sehr viel umfassender. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können. Hier einige Beispiele: Erkältung, Asthma, Sinusitis, Kopf-schmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Arthritis, Tennisellenbogen, Ischialgie, Magenschleimhautentzündung, Colitis, Verstopfung, Durchfall. Es gibt keine Altersbegrenzung für Patienten. Auch Babys und Kinder können behandelt werden. Oft kann es ausreichen, die Punkte nur zu massieren. Selbst schwangere Frauen können ohne Nebenwirkungen genadelt werden. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Ohrakupunktur, Laserakupunktur, Akupunktur-Massage, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Asiatische Heilkunde
Lange Jahre faßte die asiatische Heilkunde in der westlichen Welt nicht Fuß - oder wurde sogar als Scharlatanerie und Okkultismus abgetan. Erst in den letzten Jahren integrieren Naturheilkundler zunehmend die so alten Therapieformen in ihren Praxisbetrieb - zum Wohle der Patienten. Falsch ist die weitverbreitete Ansicht, die Akupunktur sei die einzige fernöstliche Heilweise. Ihre Liste ist lang: Zu nennen wären u.a.: Shiatsu, Kräuterheilkunde, Tai-Ji-Quang und Qi Gong. Hintergrund der fernöstlichen Heilmethoden ist eine einfache und leicht verständliche Natur- u. Lebensphilosophie: Allem Leben, ja der ganzen Existenz liegt ein Urprinzip zugrunde, das Tao. Tao ist der umfassende und immer wirkende Anstoß für alles Sein mit den zwei beherrschenden Kräften Yin und Yang. Yin steht für das weibliche und Yang für das männliche Prinzip. Alles im Universum ist von diesen zwei Polen durchwirkt, Mensch, Tier, Pflanze und Mineral. Das gleiche gilt für die nicht materiellen Dinge wie Gefühle, kosmische Energien und die Lebenskraft "Qi". Zwischen Yin und Yang findet ein ständiger Energiefluß statt, der im Ursprung im Gleichgewicht ist. Störungen führen zu Unruhe, Krankheit, Tod und Zerstörung. Alles steht mit allem in Verbindung. Also darf auch der Mensch als Teil des Universums nicht isoliert betrachtet werden. Das gilt natürlich auch für das Innere des Menschen: Organe werden nicht als Einzelsysteme behandelt, ihre Funktion erklärt sich nur aus dem perfekt abgestimmten Zusammenspiel aller Beteiligten. Und dieses Zusammenspiel dehnt sich weit über die Grenzen des Körpers aus. Die abendländischen Natur- und Geisteswissenschaften haben erst in jüngster Zeit begonnen, sich diesem Ansatz zu öffnen. Parallelen von den Lehren des Tao zu unseren Wissenschaften sind in der Physik, speziell der Teilchenphysik und Chaosforschung zu finden. Das belegt dieses Zitat des Physikers Werner K. Heisenberg recht eindrucksvoll: "Die Welt erscheint in dieser Weise als ein kompliziertes Gewebe von Vorgängen, in dem sehr verschiedenartige Verknüpfungen sich abwechseln, sich überschneiden und zusammenwirken und in dieser Weise schließlich die Struktur des ganzen Gewebes bestimmen." (Quelle: Tao der Physik, Capra 1991) In Diagnose und Therapie der fernöstlichen Medizin herrscht das Prinzip der Ganzheit. Nicht Symptome werden behandelt, sondern der Heilkundige bezieht den ganzen Menschen und dessen Umfeld mit ein. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Qi Gong, Tai-Ji-Quang, TCM
Augentrost
 

Augentrost stellt sich vor



Beschreibung

Wer ihn nicht kennt, übersieht diesen einjährigen Wiesenbewohner gar zu leicht, der mit seinen 10 bis 30 cm Höhe das sommerliche Blütenmeer nicht zu überragen vermag. Auf den ersten Anschein erinnern die maximal bis zu 1 cm lang werdenden weiß oder blassvioletten Blütchen an Ackerstiefmütterchen. Auch für kleine Orchideen könnte man sie halten mit ihrem violett gezeichneten Rachen, dem eine dreilappige Unterlippe vorgelagert ist. Auffälliges Zeichen ist der gelbe Fleck auf eben jener Unterlippe, das leuchtende Auge der Blüten, die ab Spätsommer bis in den Herbst hinein an den stark verästelten Stängeln erscheinen. Für den Betrachter nicht sichtbar sind die Saugwurzelfasern, mit denen der Augentrost aus den Wurzeln benachbarter Gräser Nahrung saugt und sich so als Halbschmarotzer im dichten Wiesengedränge seinen Vorteil schafft.

Synonyme: Augendank, Augustinuskraut, Gibinix, Grummetblume, Herbstblümle, Milchdieb, Milchschelen, Wegleuchte, Wiesenwolf.

Wissenschaftlicher Name: Euphrasia rostkoviana Hayne

Familie: Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse)

Heimat: Europa, vorzugsweise Mittel- und Süddeutschland, Italien, Balkanländer, Russland.

Inhaltsstoffe: Aucubin und andere Iridoidglycoside, Lignane, Flavonoide, Gerbstoffe, wenig ätherisches Öl.

Verwendung: Der Name verrät den Einsatz dieser alten Heilpflanze: Als Spülung oder Umschläge, die aus dem Tee bereitet werden, hilft Augentrost bei verschiedenen Augen- und Lidrandentzündungen. Bei Gerstenkörnern helfen warme Umschläge aus Augentrosttee. Ermüdungserscheinungen der Augen, Lichtscheu und Brennen der Lidwinkel lassen sich mit Augentropfen behandeln, in denen Augentrost enthalten ist. Innerlich angewendet kann Augentrost-Tee die Wirkung der Augentropfen unterstützen. Neben diesen ganz auf die Augen ausgerichteten Heilwirkungen zeigt Augentrost noch eine andere, erstaunliche Seite: Er wirkt kräftigend bei einer allgemein schwächlichen Konstitution, die mit häufigem Infekten und Lichtscheuheit einhergeht. Eine Teekur über einen längeren Zeitraum kann zum Verschwinden der Symptome führen.

Wissenswertes: Den wissenschaftlichen Name Euphrasia, der aus dem Griechischen stammt und soviel bedeutet wie Frohsinn oder Wohlbefinden, versteht, wer dem Augentrost genau in sein kleines Gesichtchen schaut: Mit seinem kräftig gelben Rund und der feinen violetten Zeichnung schaut er in der Tat recht freundlich in die Welt. Im Mittelalter wurde Augentrost rituell verräuchert, um Hellsichtigkeit zu erlangen. Den Bauern behagt der Augentrost auf den Wiesen gar nicht, was sie mit ihren diversen Namensgebungen wie Weibdieb, Heuschelm, Wiesenwolf, Milchdieb oder Gibinix ausdrücken. Sie sagen ihm nach, dass er den Grasertrag mindere, was wohl aus dem Wissen erwächst, dass er als Halbschmarotzer den Gräsern gelöste Mineralstoffe entzieht. Dadurch kann der Graswuchs tatsächlich gehemmt werden. Am Augentrost lesen die Bauern andererseits das Wettergeschehen ab: Erscheinen seine ersten Blüten an den Spitzen der Sprosse, so soll es einen frühen Winter geben.


Der Augentrost in Dr.Hauschka Kosmetik und WALA Arzneimitteln

Unendlich durstig und sonnenhungrig ist der Augentrost, der seinen Wirten die mineralhaltige Flüssigkeit entzieht, um aus ihr sich zu nähren. Seine Stoffwechselkräfte hat er zurückgenommen, lässt sich ernähren durch das erdverbundene Gras und widmet sich dafür ganz seinen Blüten, die er zahlreich während seiner gesamten Vegetationsperiode bildet. Dem Nerven-Sinnes-System ist er damit ähnlich, das Sinneswahrnehmungen und Denken entfalten kann, weil es die Stoffwechselprozesse reduziert hat. So wird verständlich, dass der Augentrost das Auge anspricht und damit seinem Namen gerecht wird: Er wirkt ausgleichend und dämpfend auf zu starke Stoffwechsel-Blut-Prozesse vor allem im Nerven-Sinnes-Bereich, also auch im Auge. In Dr.Hauschka Kosmetik entfaltet der Augentrost seine beruhigende Kraft in der erfrischenden und stärkenden Dr.Hauschka Augenfrische sowie im Mascara, die in den Farben schwarz, blau und braun erhältlich sind. WALA Euphrasia Augentropfen* helfen bei geröteten und gereizten Augen.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Biochemie n. Dr. Schüßler
Der Homöopath und Arzt Dr. Wilhelm Schüßler, 1821 in Bad Zwischenahn geboren, entwickelte diese Therapieform, die er anfangs "Abgekürzte Homöopathie" nannte. Zu seiner Zeit war schon eine große Zahl homöopathischer Mittel bekannt. Nach langen Studien der Körperchemie isolierte Schüssler zwölf Mineralsalze, die für das Funktionieren einer gesunden Zelle unverzichtbar seien. Er ging davon aus, daß Ursache aller Krankheit in einer fehlerhaften Menge der einzelnen Stoffe zu finden ist. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Homöopathie
Birke

Die Birke (Betula) stellt sich vor



Geschichte und Mythologie

Im Kreislauf des Lebens verkörpert die Birke das Wachsen und Entstehen. Mit ihrem schlanken weißborkigen Stamm und ihrem zarten Blattgrün wirkt sie elegant und anmutig. So erschien den damaligen Menschen der Geist dieses Baumes als eine in Licht gehüllte Jungfrau, voller Zauber und Heilkraft.

Für die Kelten und Germanen stand sie für Anfang und Neubeginn. Als Frühlingsbote war sie ein Symbol des wiedererwachenden Lebens, der Reinheit und der Jugendlichkeit. Das Fest der Birke war für die Menschen der nördlichen Länder jedesmal eine Freudenfeier der Wiedergeburt und der Hochzeit zwischen Himmel und Erde.
Dieser Tradition folgend holen wir uns auch heute noch einen geschmückten Maibaum in die Dörfer.

Nach der Eiszeit, als sich die Gletscher zurückgezogen hatten, gehörte die kälteresistente Birke zu den ersten Bäumen, die die freiwerdenden Böden besiedelten. Sie sicherte den Steinzeitmenschen das Überleben. Bei zahlreichen Ausgrabungen fand man Kleidung aus Rindenbast, Schuhe und Behältnisse aus Birkenrinde und mit Birkenteer am Schaft befestigte Pfeilspitzen und Harpunen.

Wie vielseitig die Birke verwendbar war, beweist ein Eintrag von Hieronymus Bock in seinem Kräuterbuch vom 16. Jahrhundert. Nach seinen Angaben wurde vor der Erfindung des Papiers auf Birkenrinde geschrieben. Da die Birke regulierend auf den Wasserhaushalt ihrer Umgebung einwirkt, wird sie heute häufig auf feuchten Böden zur Entwässerung angepflanzt.

Wirkstoffe und Verwendung

Die Knospen und Blätter der Birke enthalten Gerb- und Bitterstoffe, ätherische Öle, Saponine und Flavonoide. Mit ihren harntreibenden, stoffwechselanregenden und entgiftenden Eigenschaften reinigt und belebt sie den Körper.

Im 16. Jahrhundert bezeichnete man sie daher auch als "Nierenbaum". Da sie die Ausscheidungstätigkeit von Niere, Blase und Haut anregt, eignet sie sich besonders zur Behandlung von Hautkrankheiten.

Schon bei den Germanen galt der Birkensaft als Schönheitstrunk. In nordischen Saunen schlägt man sich auch heute noch mit frischen Birkenreisern auf die Haut, um die Ausschwitzungen der Haut zu unterstützen.

Rezept

Zur Unterstützung der Frühjahrskur sammelt man im April die jungen Birkenblätter. Anschließend werden sie zum Trocknen auf einem Tuch oder einem feinen Gitterrost ausgebreitet. Zur Teebereitung übergießt man einen Teelöffel von den frischen oder getrockneten Blättern und Knospen mit einer Tasse kochendem Wasser und läßt ihn 5 Minuten ziehen. Den Tee jeweils 3 x täglich nach den Mahlzeiten trinken.

Tip: Die Knospen und jungen Blätter eignen sich auch als Zugabe zu einem Frühlingsquark.

heilp.


(Quelle: http://www.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Brennessel
 

Die Brennessel (Urtica) stellt sich vor



Geschichte und Mythologie

Die ersten Brennesseltriebe im Frühjahr waren stets Bestandteil der "Neunkräutersuppe", durch deren Verzehr sich die heidnischen Bauern mit den Lebenskräften der erwachenden Natur verbanden.

Die Kelten sahen in dem frischen Grün die Gestalt des Grünen Mannes. Als Gefährte der Erdgöttin machte er dem eisigen Winterkönig den Wald, die Wiese und das Feld strittig. Mit Hilfe der Brennessel konnte die Winterschwäche und der üble Scharbock (Skorbut) vertrieben werden.

In manchen Gegenden kennt man diese Suppe heute noch unter dem Begriff der "Gründonnerstagssuppe".

Derartige "Blutreinigungskuren" waren bis zu unserem Jahrhundert üblich. Da die Brennessel und andere Frühjahrskräuter Harn und Schweiß treiben, den Schleim in der Lunge lösen und den Stuhlgang fördern, wurden sie als geeignetes Mittel angesehen, um die Säfte wieder in Bewegung zu bringen. Außer der Brennessel kamen Kresse, Knöteriche, Vogelmiere, Scharbockskraut, Gänseblümchen, Geißfuß, Löffelkraut und andere Kräuter in die Suppe.

Der Volksname Donnernessel weist auf ihre Bedeutung in der Mythologie hin. Die Nesseln waren Symbol des Blitz- und Donnergottes Donar. Um den Blitzschlag abzuwehren, warfen die Menschen im Mittelalter einen Strauß mit Brennesseln über das Dach ihrer Behausung und hofften, sie würden dem Blitz den Weg zu den Erdgeistern zeigen.

Die römischen Truppen Caesars brachten die Brennessel als Gesundheitselixier in die nordischen Provinzen mit, ihre Fasern benutzten sie, um Taue und Gewebe für Textilien herzustellen.

Wirkstoffe und Verwendung

Als Unkraut folgt uns die Urtica (= die Brennende) überall hin und umstellt unsere Häuser in Scharen. So haben wir sie als Heilkraut immer ganz in unserer Nähe. Selbst nicht von auffallender Schönheit wird die Brennessel von den schönsten Schmetterlingen umschwärmt. Die Raupen des Kleinen Fuchses, des Tagpfauenauges und des Admirals ernähren sich von ihren Blättern.

Mit ihrem hohen Gehalt an Mineralien, Kieselsäure, Vitamin C und A, Chlorophyll und Spurenelementen ist sie ein wichtiger Bestandteil in der Naturkosmetik.

Die desodorierende Wirkung des Chlorophylls wird zum Beispiel in Badezusätzen, Lotionen und Seifen genutzt. Weiter regt die Brennessel den Stoffwechsel an, reinigt das Blut und fördert die Durchblutung.

In der Volksmedizin gilt sie daher als probates Mittel bei Gelenksteifigkeit, Frühjahrsmüdigkeit und Hautleiden. Noch die naturheilkundlichen Pfarrer Kneipp und Künzele empfahlen die sogenannte "Urtication". Zur Behebung rheumatischer Schmerzen und des Hexenschusses werden dabei die betroffenen Stellen des Körpers mit Brennesseln gepeitscht.

Von den Brennesselsamen als Aphrodisiakum wußte vor 2000 Jahren schon der griechische Dichter Ovid zu berichten. Zur Steigerung der Manneskraft wurde damals eine Mischung aus Pfeffer und Nesselsamen empfohlen. Brennesselsamen regen die Körperfunktionen an und wirken tonisierend. Sie helfen bei Leistungsschwäche, chronischer Müdigkeit und bei Streßbelastung.

Rezept

Man kann die Brennesselsamen über den Salat oder ein Butterbrot streuen, Suppen damit würzen oder zur Stärkung einen Teelöffel pro Tag kauen. Die reifen Samen werden im August geerntet und zum Trocknen auf einem Tuch ausgebreitet. Zur Aufbewahrung eignen sich luftdichte Gläser.

Tip: Als Wildgemüse schmecken die jungen Brennesselblätter im Frühjahr in Suppen und verschiedenen Gemüsevariationen.

Quelle: Dr.Hauschka


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Bryophyllum
 

Bryophyllum



Beschreibung

Das auffälligste Zeichen dieser Pflanze gab ihr die vielen Beinamen: Wenn um einen Fenstersims viele kleinste Pflänzchen verstreut liegen, kann Bryophyllum nicht mehr fern sein. In ihren gezähnten Blattwinkeln sitzen wie Scharen von Kindern diese kleinen Brutknospen, Miniaturen der Mutterpflanze, die auf Erde gesetzt schnell Wurzeln bilden und zu eigenständigen Pflanzen heranwachsen. Blätter und Stängel der Pflanze sind grün, dicklich aufgetrieben und mit einer glänzenden Wachsschicht überzogen. Das ganze Gewebe ist ein großer Wasserspeicher, der durch die Wachsschicht vor Verdunstung geschützt wird. Trockenheit verträgt Bryophyllum deshalb sehr gut. Der ganze Stoffwechsel ist auf Trockenheit eingerichtet: So kann die Pflanze tagsüber, wenn es heiß ist, geradezu den Atem anhalten und sich so vor Verdunstung schützen. Erst nachts schöpft sie Atem, sammelt das Kohlendioxid in an Apfelsäure gebundener Form und betreibt dann am nächsten Tag damit Photosynthese. Dirunaler Säurerhythmus wird diese spezielle Art der Photosynthese benannt, die sich auch bei vielen Kakteen findet.

Zum Winter hin, wenn die Nächte länger als die Tage werden, kann Bryophyllum auch blühen: Zahlreiche hängende, weitgehend geschlossene Einzelblüten gehen langsam von einem grünen in einen blassvioletten Farbton über. Der verblühte Blütenstand wird auch von den kleinen Brutknospen überwuchert, als wollten sie beweisen, dass sie doch mehr zur Verbreitung der Pflanze beitragen, als die Samen.



Heimat
Tropen wie zum Beispiel Kalkutta oder vor allem die südafrikanische Insel Madagaskar


Inhaltsstoffe:
Verschiedene Pflanzensäuren wie zum Beispiel Isocitronensäure, Apfelsäure, freie Weinsäure, Bufadienolide, Alkaloide, Calciumoxalat, Flavonoide, Anthocyane, Gerbstoffe



Verwendung
In der Volksmedizin der tropischen Ländern wird Bryophyllum-Saft innerlich gegen Diarrhö und "allerlei Fieber" gegeben. Äußerlich wird eine Salbe aus dem ausgepressten Saft der Blätter, der mit Öl oder Sheabutter vermischt wird, bei Geschwüren, Abszessen, Verbrennungen oder schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Die Salbe wirkt blutstillend, entzündungshemmend und wundheilend.
Erst Rudolf Steiner führte 1923 Bryophyllum als Heilpflanze ein, die bei Hysterie verwendet wird.


Wissenswertes
Bryophyllum heißt übersetzt "wachsendes Blatt": bryein = wachsen, sprossen; phyllon = Blatt. Die ersten Exemplare der Tropenpflanze wurden um 1800 in die botanischen Gärten über England nach Europa eingeführt.
Johann Wolfgang von Goethe war dem nahverwandten Bryophyllum calycinum (Kalanchoe pinnata) "leidenschaftlich zugetan". Aus den Brutknospen zog sich Goethe selbst verschiedene Generationen der Pflanze. Er hatte Freude daran, Blätter zur Vermehrung an seine Freunde zu verschicken. Davon zeugt ein Brief vom April 1830 an Marianne von Willemer: "Sie erhielten in diesen Tagen ein kleines Paket, das Ihnen die angenehme Pflicht auflegt, im Andenken eines angeeigneten Freundes mit Pflanzenerziehung sich zu beschäftigen. Mögen diese fruchtbaren Blätter viele Wurzeln schlagen und, in reichlichen Keimen entfaltet, von der Freundin selbst auch vielleicht Freunden mitgeteilt, die Erinnerung an den Sendenden beleben und erhalten."
Kalanchoë daigremontiana wächst übrigens schneller und üppiger als Bryophyllum calycinum und wird deshalb bevorzugt für die Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt.


Bryophyllum bei Dr.Hauschka Kosmetik und bei WALA

Bryophyllum scheint ganz dem Embryonalen, Ungeformten verhaftet. Unbändig schießen die kleinen Brutknospen überall hervor, überwuchern gar den Blütenstand. Die ganze Kraft der Pflanze scheint sich in die vegetative Vervielfältigung zu ergießen, bändigt sich nicht für ausgestaltetere Formen wie Blüten und Samen. Dieses Bild findet seine Entsprechung in einem Seelenzustand, der sich im hysterischen Krankheitsbild ausdrückt: Der Mensch spaltet sich früh ab, seine Willens- und Phantasiekräfte verselbständigen sich, werden nicht beherrscht und verfeinert. Bryophyllum wird wegen dieser Entsprechung in der Anthroposophischen Medizin als innerliches Arzneimittel bei hysterischen Erscheinungsbildern verwendet.


In der Dr.Hauschka Handcreme findet das wasserreiche Bryophyllum nicht nur als Feuchtigkeitsspender seinen Platz, sondern auch wegen seiner wundheilenden, erfrischenden, blutstillenden, zusammenziehenden (adstringierend) und entzündungshemmenden Eigenschaften.




heilp.

(Quelle: http://www.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Calcium Ca, Mengenelement
Hauptfunktion 
Stützfunktion im Skelett. Bildung von Knochen- und Zahnsubstanz, Blutgerinnung, Muskelkontraktion
Vorkommen 
Milch, Milchprodukte. Gemüse
Mangel 
Osteoporose (Minderung des Knochengewebes, erhöhte Knochenbrüchigkeit). min.


(Quelle: http://www.verbraucher.org)

Weitere Informationen unter: Minerale
Chlorid Cl, Mengenelement
Hauptfunktion 
Ist zusammen mit Natrium für die Wasserbilanz zuständig, Bestandteil der Magensäure und damit für die Verdauung wichtig
Vorkommen 
Stets zusammen mit Natrium und Kalium
Mangel 
Verlust von Magensäure. Durchfall, in extremen Fällen Wachstumsstörungen. min.


(Quelle: http://www.verbraucher.org)

Weitere Informationen unter: Minerale
Edelsteintherapie
Grundgedanke dieser Therapieform ist, daß es drei Reiche gibt. Das Mineralreich, dasPflanzenreich und das Tierreich. Diese Teilaspekte stehen miteinander in Verbindung. Diekörperliche und geistige Entwicklung des Menschen sind abhängig von dem natürlichen Kontaktmit dem Mineralreich, in dem man jeder Sorte bestimmte Schwingungen und damit Wirkungenzuordnet. Bringt der Therapeut den Patienten mit den richtigen Schwingungen, also dem richtigenStein zusammen, will er damit eine Harmonisierung der Körperschwingungen erreichen. DieEdelsteine werden an bestimmten Punkten des Körpers aufgelegt oder ständig getragen. DieEdelsteintherapie ist ganzheitlich und kann beliebig mit anderen Naturheilverfahren kombiniertwerden. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)



 

 
Themenspecial:


Ayurveda
 



Heilpflanzen:


Die Heilkraft von Arnika und Co.
 



Minerale


Die Kraft der Minerale
 



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