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Buch

 

Das große Buch der Kräuter und Gewürze


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17 Einträge gefunden:

Antioxidationsmittel
Antioxidationsmittel sind Stoffe, die das Ranzigwerden von Fetten und die Zerstörung luftempfindlicher Vitamine und Aromastoffe verhindern.
Viele Lebensmittel unterliegen - wenn sie Sauerstoff ausgesetzt sind - einem als Oxidation bekannten Prozess. Hierzu zählt z.B. das Braunwerden geschnittener Äpfel und Kartoffeln.
Wenn man z.B. Zitronensaft an frischen Obstsalat gibt, dann gibt man nicht nur Aroma zu, sondern auch ein Antioxidans: Vitamin C (Ascorbinsäure) im Zitronensaft verhindert das Braunwerden des geschnittenen Obstes.
Die wichtigsten Antioxidationsmittel sind Tocophe-role (Vitamin E) und Ascorbinsäure (Vitamin C). Zu den synthetischen Antioxidantien zählen die Gallate (E 310 - E 312), BHA (E 320) und BHT (E 321). zus.


Brennessel
 

Die Brennessel (Urtica) stellt sich vor



Geschichte und Mythologie

Die ersten Brennesseltriebe im Frühjahr waren stets Bestandteil der "Neunkräutersuppe", durch deren Verzehr sich die heidnischen Bauern mit den Lebenskräften der erwachenden Natur verbanden.

Die Kelten sahen in dem frischen Grün die Gestalt des Grünen Mannes. Als Gefährte der Erdgöttin machte er dem eisigen Winterkönig den Wald, die Wiese und das Feld strittig. Mit Hilfe der Brennessel konnte die Winterschwäche und der üble Scharbock (Skorbut) vertrieben werden.

In manchen Gegenden kennt man diese Suppe heute noch unter dem Begriff der "Gründonnerstagssuppe".

Derartige "Blutreinigungskuren" waren bis zu unserem Jahrhundert üblich. Da die Brennessel und andere Frühjahrskräuter Harn und Schweiß treiben, den Schleim in der Lunge lösen und den Stuhlgang fördern, wurden sie als geeignetes Mittel angesehen, um die Säfte wieder in Bewegung zu bringen. Außer der Brennessel kamen Kresse, Knöteriche, Vogelmiere, Scharbockskraut, Gänseblümchen, Geißfuß, Löffelkraut und andere Kräuter in die Suppe.

Der Volksname Donnernessel weist auf ihre Bedeutung in der Mythologie hin. Die Nesseln waren Symbol des Blitz- und Donnergottes Donar. Um den Blitzschlag abzuwehren, warfen die Menschen im Mittelalter einen Strauß mit Brennesseln über das Dach ihrer Behausung und hofften, sie würden dem Blitz den Weg zu den Erdgeistern zeigen.

Die römischen Truppen Caesars brachten die Brennessel als Gesundheitselixier in die nordischen Provinzen mit, ihre Fasern benutzten sie, um Taue und Gewebe für Textilien herzustellen.

Wirkstoffe und Verwendung

Als Unkraut folgt uns die Urtica (= die Brennende) überall hin und umstellt unsere Häuser in Scharen. So haben wir sie als Heilkraut immer ganz in unserer Nähe. Selbst nicht von auffallender Schönheit wird die Brennessel von den schönsten Schmetterlingen umschwärmt. Die Raupen des Kleinen Fuchses, des Tagpfauenauges und des Admirals ernähren sich von ihren Blättern.

Mit ihrem hohen Gehalt an Mineralien, Kieselsäure, Vitamin C und A, Chlorophyll und Spurenelementen ist sie ein wichtiger Bestandteil in der Naturkosmetik.

Die desodorierende Wirkung des Chlorophylls wird zum Beispiel in Badezusätzen, Lotionen und Seifen genutzt. Weiter regt die Brennessel den Stoffwechsel an, reinigt das Blut und fördert die Durchblutung.

In der Volksmedizin gilt sie daher als probates Mittel bei Gelenksteifigkeit, Frühjahrsmüdigkeit und Hautleiden. Noch die naturheilkundlichen Pfarrer Kneipp und Künzele empfahlen die sogenannte "Urtication". Zur Behebung rheumatischer Schmerzen und des Hexenschusses werden dabei die betroffenen Stellen des Körpers mit Brennesseln gepeitscht.

Von den Brennesselsamen als Aphrodisiakum wußte vor 2000 Jahren schon der griechische Dichter Ovid zu berichten. Zur Steigerung der Manneskraft wurde damals eine Mischung aus Pfeffer und Nesselsamen empfohlen. Brennesselsamen regen die Körperfunktionen an und wirken tonisierend. Sie helfen bei Leistungsschwäche, chronischer Müdigkeit und bei Streßbelastung.

Rezept

Man kann die Brennesselsamen über den Salat oder ein Butterbrot streuen, Suppen damit würzen oder zur Stärkung einen Teelöffel pro Tag kauen. Die reifen Samen werden im August geerntet und zum Trocknen auf einem Tuch ausgebreitet. Zur Aufbewahrung eignen sich luftdichte Gläser.

Tip: Als Wildgemüse schmecken die jungen Brennesselblätter im Frühjahr in Suppen und verschiedenen Gemüsevariationen.

Quelle: Dr.Hauschka


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Heilpilze

Positive Erfahrungen mit Heilpilzen

Wissenschaftliche Studien beweisen: Heilpilze stärken das Immunsystem, regulieren Cholesterin und Blutzucker sowie hemmen das Tumorwachstum u.v.m.

Heilpilze haben in der Heilkunde seit Urzeiten einen festen Platz. Ihre Wirksamkeit zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Gesundheit ist durch Jahrhunderte lange Erfahrungen belegt.
Besonders die traditionelle Chinesische Medizin und die Japanische Heilkunde bieten ein großes Reservoir an natürlichen Behandlungsmethoden und kommen mit ihrer ganzheitlichen Betrachtungsweise den Bedürfnissen der Patienten sehr viel näher als die Schulmedizin, die nur Symptome bekämpft und den kranken Körperteil oder das kranke Organ isoliert behandelt.
Prof. Dr. Lelley, ein bekannter deutscher Mykologe, prägte den Ausdruck Mykotherapie, der heute für die Heilbehandlung mit Pilzen und pilzlichen Substanzen verwendet wird.

Ein Auszug an heilenden Pilzen:

Shii-take
Der Shii-take ist ein Weißfäulepilz, der ausschließlich auf abgestorbenem Holz v. a. von Eichen, Buchen und Kastanien lebt. Er wird auch als König der Pilze bezeichnet.
In China und Japan wird er seit 2000 Jahren als hervorragendes Heilmittel geschätzt. Seit Anfang der 70er Jahre ist der Shii-take zunehmend bei uns und in Nordamerika sehr beliebt. Der Shii-take besitzt einen hell- bis dunkelbraunen Hut mit 5-12 cm Durchmesser. Seine Lamellen sind weiß oder zartgelb und das Fleisch ist weiß und fest.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Arteriosklerose:
    • senkt LDL Cholesterin
    • senkt Triglyceride
    • erhöht HDL
    • senkt Harnsäurespiegel

  • Bluthochdruck
  • Gicht
  • Arthritis
  • Migräne
  • Rheuma
  • Chronischem Müdigkeitssyndrom
  • Leberzirrhose
  • Hepatitis B
  • Magengschwür
  • Diabetes mellitus
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen und Tumorerkrankungen
Shii-take enthält besondere Bioenergie und Vitamine, die das Bindegewebe festigen und dessen Selbstheilungskräfte aktivieren.

Glänzender Lackporling
Das Fleisch des Reishi ist holzartig und deshalb für den Verzehr ungeeignet. Doch durch die bemerkenswerten Heilwirkungen hat dieser Pilz in der asiatischen Volksheilkunde eine überragende Bedeutung erlangt.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Asthma
  • Allergien
  • z.B. bei Herzrythmusstörungen (als Herzstärkungsmittel)
  • chronischer Tracheitis (Luftröhrenentzündung)
  • Bronchialasthma
  • Leukozytopenie
  • Vermehrung der weißen Blutkörperchen
  • Leberschutz
  • Regulierung der Blutfettwerte
  • Nervenschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • Krankheiten von Magen und Zwölffingerdarm
  • Verdauungsstörungen
Igelstachelbart
Dieser ist ein Speisepilz, der in China und Japan weit verbreitet ist. Wegen seines Wohlgeschmacks und seiner Heilwirkungen ist er nun auch bei uns ein Renner unter den Speisepilzen geworden.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Speiseröhren-, Magen- und Dickdarmkrebs
  • Magengeschwüren
  • Magen- und Darmentzündungen
  • Nervenerkrankungen
Interessanterweise wird vereinzelt auch von einer stimmungsaufhellenden Wirkung berichtet.

Schopftintling
Er ist ernährungsphysiologisch von seinen Inhaltsstoffen her ein sehr interessanter Pilz. Neben dem Austernpilz ist er einer der wenigen Pilze, die Vitamin C enthalten.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Diabetes mellitus Typ I und Typ II (Blutzuckersenkung)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Hämorrhoiden
  • bösartigen Bindegewebsgeschwülsten
  • Hemmung des Ehrlichschen Karzinoms
Eichhase
Ein 2000 Jahre alter Pilz der bis zum heutigen Tage seine Bedeutung als Heilmittel nicht verloren hat.

Erzielt positive Wirkung bei:
  • Ödemen
  • schlechter Hautstruktur
  • Herzschwäche
  • Sarkomen
  • Lungenkrebs
  • Leukämie
  • diastolischem Blutdruckwert
Judasohr
Ist 3-10 cm breit, rotbraun, ohrenförmig hochgezogen und von gallertartiger Konsistenz. Sie kommen ganzjährig vor und schmecken unauffällig.

Erzielt positive Wirkung bei/zur:
  • Entzündungen von Haut und Schleimhäuten
  • Hemmung der Blutgerinnung
  • Regulierung des Blutfettspiegels
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Hautkrebs



Mehlbehandlungsmittel
Mehlbehandlungsmittel sind Stoffe, die eine Verbesserung der Backeigenschaften, besonders von Weizenmehlen, bezwecken. Sie sind nicht zu verwechseln mit "Mehlbleichmitteln", die verboten sind.
Als Mehlbehandlungsmittel kommen in Frage: Ascorbinsäure (Vitamin C) sowie bestimmte Eiweißbausteine, z.B. Cystein (E 920). zus.


Minerale
Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Verbindungen, die wichtige Aufgaben im Stoffwechsel erfüllen. Die Unterteilung in Mengen- und Spurenelemente ist abhängig vom mengenmäßigen Vorkommen im Körper. Mineralstoffe werden auch Mengenelemente genannt, weil sie dem Körper in einer Menge von mehreren Gramm pro Tag zugeführt werden müssen und ihr Anteil im Körper im Vergleich zu den Spurenelementen sehr viel höher ist.

Zu den wichtigsten Mengenelementen zählen: Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphor und Magnesium, zu den Spurenelementen: Eisen, Zink, Jod. Kupfer, Fluorid und Selen. Mineralstoffe und Spurenelemente sind ebenso wichtig wie Vitamine. min.

(Quelle: http://www.verbraucher.org)


Orthomolekulare Medizin
Relativ junge Therapieform aus den USA, die zunehmend auch in Deutschland angewandt wird. "Orthomolekular" (griech./lat.) bedeutet "richtige Moleküle". Der Grundgedanke: Da unsere moderne Industriegesellschaft für viele Menschen Ernährungsmängel mit sich bringt, die zu Krankheit führen können, müssen die "richtigen" Verhältnisse wiederhergestellt werden. Gemeint sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren. Bei der Behandlung wird ausschließlich auf diese ohnehin im Körper enthaltenen Stoffe zurückgegriffen. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Minerale, Vitamine
Petersilie
 

Petersilie (Petroselinum crispum)





Beschreibung

Petersilie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und wird seit über 2000 Jahren als Heilpflanze verwendet. Schon im antiken Griechenland rühmte man die wohltuende, wassertreibende Wirkung ihrer Blätter, Wurzeln und Samen bei Nieren- und Blasenleiden. Petersilie wirkt kräftigend auf den gesamten Verdauungsapparat und unterstützt den Heilungsprozeß bei Magen- und Leberleiden. Sie liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie das für die Blutbildung notwendige Eisen. In der Pflanzenheilkunde wird sie vorwiegend zur Anregung der Nierentätigkeit eingesetzt. Die Volksmedizin hingegen benutzt sie aufgrund ihrer natürlichen östrogenen Eigenschaften als menstruationsförderndes Mittel. In der arzneilichen Anwendung finden hauptsächlich die Samen und Wurzeln Verwendung.

Die Heilwirkung:
Petersilie regt den Appetit und die Magentätigkeit an und fördert den Stoffwechsel. Sie beruhigt bei Völlegefühl, Magenkrämpfen und Übelkeit. Sie ist stark harntreibend, reinigt das Blut, beschleunigt die Ausscheidung von Giftstoffen und hilft bei Rheuma und Gicht. Bei regelmäßigem Verzehr schlägt der Puls langsamer und der Blutdruck sinkt. Als Tee eignet sich Petersilie zur Durchspülungstherapie bei Harn- und Nierengrieß. Petersilienblätter gekaut, sorgen für einen angenehm frischen Atem.


Inhaltsstoffe
Das Küchenkraut enthält Vitamin A, B, C und E. So deckt 1 Eßlöffel Petersilie 2/3 des täglichen Vitamin-C-Bedarfs. Die Pflanze enthält zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Mangan und Eisen. Mangan regt die Entgiftungsfunktion der Leber an. Bereits 1 Eßlöffel Petersilie deckt 1/3 des täglichen Bedarfs. Petersilie enthält in allen Pflanzenteilen ein ätherisches Öl, dessen wirksamste Komponente das giftige Apiol ist. Dieser Inhaltsstoff hat eine starke Reizwirkung auf die Nieren.

Petersilie bei Osteoprpse
Bei Frauen, die aufgrund einer Osteoporose-erkrankung regelmäßig Kalziumtabletten einnehmen, sowie bei Personen mit hohem Alkoholspiegel ist die Aufnahme des Spurenelementes Mangan beeinträchtigt. Petersilie sorgt für einen entsprechenden Ausgleich, vor allem wenn sie mit kupfer- und zinkhaltigen Nahrungsmitteln wie Käse, Spargel oder Avocados ergänzt wird.


Extra - Tip
Petersilie wirkt stimulierend auf die Gebärmutter. Schwangere sollten daher auf den Verzehr größerer Mengen verzichten. Allerdings kann sie nach der Geburt zur Rückbildung des Uterus beitragen und für die Muttermilchbildung nützlich sein.

Küchentips
Geben Sie Petersilie nur frisch gehackt nach dem Kochen hinzu, denn starkes Erhitzen zerstört die wertvollen Vitamine und Mineralsalze. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf getrocknete Petersilie. Sie ist weit weniger schmack-haft und gesundheitsfördernd als das frische Würzkraut.

Petersilie läßt sich gut einfrieren. Geben Sie die gewaschenen und gehackten Blätter in einen gefrierfesten Behälter. Bei Bedarf können Sie die Petersilie portionsweise mit einem Löffel entnehmen.

Frische Blätter entweder in einer Plastiktüte aufbewahren, zuvor mit Wasser besprengen und in Küchenpapier wickeln, oder die Petersilie in ein Glas Wasser stellen.

Glatte Petersilie ist vitaminreicher und verströmt ein kräftigeres Aroma als die gekrauste Variante. Sie sollte erst kurz vor dem Verzehr gehackt und dann über die Speisen gegeben werden.

Krause Petersilie ist eine Schwester der glatten Petersilie und eignet sich besonders gut zum Garnieren von Kartoffelgerichten, Lachs, Forellen und Kanapees.


Rezept
6 Bund glatte Petersilie
2 Schalotten
1/8 l Sahne
200 g Doppelrahmfrischkäse
2 EL Zitronensaft
Salz, weißer Pfeffer
2 Frühlingszwiebeln
4 große Fleischtomaten
Cayennepfeffer
DF

1. Schalotten schälen und würfeln. Die Petersilie waschen, von den Stielen zupfen und wiegen.

2. Sahne, Frischkäse, Petersilie, Schalottenwürfel und Zitronensaft vermischen. Mit Salz und
Pfeffer abschmecken.

3. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 2 Tomaten würfeln, mit Salz und Cayennepfeffer würzen und mit den Frühlingszwiebeln vermischen.

4. Die restlichen beiden Tomaten in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die PetersilienMousse darauf streichen und mit der Tomaten-Zwiebel-Mischung garnieren.

Quelle: Das ABC der Naturheilkunde


hilp.


(Quelle: http://www.abcnatur.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie
Phototherapie
Mit Photo- oder Lichttherapie werden all jene Verfahren umrissen, die mit der Wirkung des Lichtes arbeiten. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist beispielsweise die antibakterielle Wirkung des ultravioletten Lichtes (UV) bekannt und wird genutzt, um z. B. einzelne Körperteile oder das Blut zu bestrahlen. Infrarotes Licht erwärmt den Körper tiefenwirksam, natürliches Sonnenlicht stärkt die Widerstandskräfte, bessert Depressionen, wirkt blutdrucksenkend und regt die Produktion bestimmter Vitamine an. Als Lichtquellen nutzt man das Sonnenlicht und Geräte, die spezielle Lichtanteile erzeugen. Zum Teil werden Farben auch mit den Schwingungen von Edelsteinen, Blütenessenzen oder Tönen kombiniert. Zu den Phototherapien zählen in weiterem Sinn: Lichtbestrahlung, UVA-, UVB-Bestrahlung mit verschiedenen Geräten (z.B. Biotron, Eichotherm, Unisol). met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: Colortherapie, Lasertherapie
Qi Gong
Qi Gong (sprich: Tschi Gung) ist Atem- und Bewegungsübung, die sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit etwa 3000 Jahren entwickelt hat. Die Übungen dienen nicht nur der Gesunderhaltung sondern werden gezielt bei Krankheiten eingesetzt. Es hat die gleichen Prinzipien wie Akupunktur und Kräuterheilkunde. Das Qi Gong hat drei Säulen: Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft. Alle Bewegungen werden langsam ausgeführt, so daß ein Bewußtsein über jede dieser Bewegungen entsteht. So entspannen sich Atmung und Körper. Aus dieser Ruhe wächst Vitalität, die dann den Fluß der Energie (Qi) wahrnehmbar und lenkbar machen. Man achtet also weniger auf die Symptome der Krankheit als auf die Wiederherstellung der Harmonie der Kräfte. met.
(Quelle: http://www.naturheilkunde-aktuell.de)

Weitere Informationen unter: TCM
Quecke
 

Quecke



Beschreibung

Und das wird hier in Kultur genommen?! Diesen ungläubigen Ausruf kann man vernehmen, wenn Besucher im WALA Heilpflanzengarten an den Blumentöpfen mit der Quecke vorbeikommen, einer Grasart, die allen Gartenbesitzern als lästiges, kaum auszumerzendes Unkraut bekannt ist. Mit ihren weitkriechenden Wurzelstücken, die zahlreiche Ausläufer bilden, durchsetzt sie das Erdreich so stark und tief, dass sie das Terrain für immer zu beherrschen scheint. Aus dem mächtigen Wurzelwerk wachsen bis zu 1 m hohe glatte kahle Stängel mit schmalen grünen oder bläulichgrünen flachen Blättern, die im Juni bis August mit einer blühenden Ähre gekrönt werden. Zu finden ist sie überall dort, wo man ihrem Ausbreitungswillen nicht Einhalt gebietet: auf Äckern, an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Brachland, oft leider auch in Gärten.


Heimat
In kühlen bis mäßig warmen, feuchten Gebieten von Europa, Skandinavien, Sibirien, Nordafrika, Nordamerika; im südlichen Südamerika eingeschleppt.

Inhaltsstoffe:
Viel Kohlenhydrate (Triticin), Schleimstoffe, Saponine, viel Mineralsalze, besonders Kaliumsalze, Kieselsäure und Eisen, Vitamin A und B, organische Säuren


Verwendung
Der arzneilich verwendete Teil der Quecke ist ihr Wurzelstock, der im zeitigen Frühjahr vorm Austreiben der Blätter ausgegraben wird. Schon in der Antike wurde sie als Heilpflanze verwendet. Dioskurides und Plinius sprachen ihr eine heilende Wirkung auf die Harnwege zu.

Ein aus der getrockneten Wurzeldroge bereiteter Tee wirkt blutreinigend, aktiviert also die Stoffwechseltätigkeiten und Aussscheidungsprozesse. Quecke entwässert dadurch, hilft, Körperschlacken zu beseitigen und Hautunreinheiten zu bessern. Müdigkeit und Abgeschlagenheit verschwinden. Wegen ihrer reinigenden, ausleitenden Eigenschaften wird sie bei Bronchialleiden, Stoffwechselbeschwerden, Rheuma, Gicht, Katarrhen der ableitenden Harnwege sowie Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt.

Im Volksbrauchtum wurde die Quecke wegen ihrer desinfizierenden und reinigenden Wirkung verräuchert, um Hautproblemen, Seuchen und Krankheitsdämonen vorzubeugen.

Wissenswertes
Ihre unverwüstliche Lebenskraft hat der Quecke ihren Namen gegeben: Ganz ursprünglich leitet sich das Wort "Quecke" vom lateinischen "vivus" = lebendig ab. In Worten wie "erquickend", "quicklebendig", "keck" findet sich diese Bedeutung noch wieder.
Die Wurzeln der Quecke sollen einen Stoff ausscheiden, der das Wachstum anderer Pflanzen hemmt. So kann sie sich doppelt gut auf den von ihr eroberten Flächen ausbreiten. Auch wenn Gartenbesitzer ihr Vorkommen wenig erfreut, so hat die Quecke in der Natur sehr wohl ihre positive Seite: Über achtzig verschiedene Insektenarten leben auf ihr.


Heilmittel
Mit ihren langen Grashalmen sammelt die Quecke über das Jahr die Sonnenkräfte und schickt sie in die Erde, in das mächtige Wurzelwerk, das den zähen, trägen Boden durchluftet und in Bewegung setzt. Genauso schafft es die Kraft der Queckenwurzel, im menschlichen Stoffwechsel stagnierende Prozesse wieder in Fluss zu bringen. Dort, wo der erkrankte Organismus nicht mehr genügend Aufbau- und Abwehrkräfte aufbringt und stattdessen in einen Zustand der Lethargie, des stagnierenden Gewährenlassens verfällt, dort gibt die Quecke mit ihren Sonnenkräften anregende Impulse. Diese Kraft hilft in WALA Agropyron comp.* bei Erkältungskrankheiten im Bereich des Kopfes, wie Schnupfen, Stirnhöhlenkatarrh, Mandelentzündung oder grippalem Infekt.
* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Quelle: Wala Heilmittel


heilp.


(Quelle: http://www.dr.hauschka.de)

Weitere Informationen unter: Phytotherapie

 

 
Themenspecial:


Ayurveda
 



Heilpflanzen:


Die Heilkraft von Arnika und Co.
 



Minerale


Die Kraft der Minerale
 



Therapien


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Vitamine


Vitamine auf einen Blick
 



Zusatzstoffe


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