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Zimt
Woher kommt er?
Zimt gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Vorwiegend wird der Zimtbaum aus Ceylon genutzt, ein etwa 10 Meter hoher, immergrüner Baum, dessen ovale Blätter nach Nelken duften. Aber auch der Chinazimtbaum oder die Kassie. Die Bäume werden in der Nähe von Gewässern angepflanzt. Nach einigen Jahren fällt man die kleinen Stämme, auf deren Stümpfe sich Schösslinge bilden. Diese können nach zwei weiteren Jahren geerntet werden. Von den Schösslingen schält man die Rinde ab. Die handelsüblichen Zimtstangen erhält man, indem man mehrere Rindenstücke ineinander steckt und in der Sonne trocknet.

Welche Teile verwendet man und welche Stoffe sind enthalten?
In der Heilkunde verwendet man die Zimtrinde, die der Träger der Wirk- und Inhaltsstoffe ist. Vom Chinazimtbaum nutzt man außerdem die Blüten. Ceylonzimt enthält ätherisches Öl, Eugenol, Thymol, Cumarin sowie Schleim- und Gerbstoffe. Chinazimt besitzt sogar einen noch höheren Anteil an ätherischem Öl, das eine bakterienhemmende Wirkung hat. Zimt und das aus der Rinde gewonnene Zimtöl hemmen das Wachstum und die Sporenbildung von Pilzen und regen die Muskeltätigkeit im Magen-Darm-Bereich an. Zudem vermögen sie wahrscheinlich die Magensaftsekretion zu steigern.

Wann verwendet man ihn?
Wissenschaftlich anerkannt ist die Anwendung von Zimtrinde bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und zur symptomatischen Behandlung von Oberbauchblähungen, Darmträgheit und Aufstoßen. Auch bei vorübergehenden Erschöpfungszuständen sowie zur Förderung der Gewichtszunahme wird die Einnahme von Zimt empfohlen.
In der Erfahrungsheilkunde wird Zimt innerlich auch bei Durchfall und Erbrechen, Erkältungskrankheiten und Wurmbefall und äußerlich zur Wundreinigung eingesetzt.
Seine ätherischen Öle wirken besonders wohltuend für Menschen mit labiler Gesundheit. Er kräftigt bei Schwächezuständen und regt den Kreislauf an. Er wirkt blutreinigend, vermehrt die weißen Blutkörperchen (wichtig für die Immunabwehr) und fördert die Gedächtniskraft. Des weiteren reguliert Zimt eine zu starke Menstruation. Als ätherisches Duftöl wirkt Zimt anregend, aktivierend und stimmungsaufhellend. Außerdem wird ihm fiebersenkende und harntreibende Wirkung nachgesagt.

Wie verwendet man ihn?
Die Zimtrinde kann bei allen genannten Anwendungsgebieten als Tee zubereitet werden. Die Tagesdosis beträgt 2 bis 4g.
Teezubereitung: 1 TL klein geschnittene Zimtrinde mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich 2-bis 3-mal 1 Tasse jeweils zu den Mahlzeiten trinken. Oder: 1 TL Zimtpulver in einer heißen Tasse Wasser auflösen.




 

 
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